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Africa

2004-03-25

AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Zahlreiche Gläubige nehmen an den viertägigen Feiern zum Abschluss des Rosenkranzjahres in der Diözese Berberati teil: im Mittelpunkt stand die Katechese über die Gottesmutter und die Eucharistie

Bangui (Fidesdienst) - Zahlreiche Gläubige nahmen an den Feierlichkeiten zum Abschluss des Rosenkranzjahres in der Diözese Berberati (Zentralafrikanische Republik) teil. Bischof Agostino Delfino nahm an den Feiern vom 29. Januar bis 1. Februar, als Hauptzelebrant teil. Bei der großen Schlussveranstaltung waren Delegationen aus allen Pfarreien des Bistums anwesend. In seinen Ausführungen zur Bedeutung des Rosenkranzgebets und der Eucharistie zitierte Bischof Delfino das Apostolische Schreiben „Rosarium Virginis Mariae“ von Papst Johannes Paul II. und die Enzyklika „Ecclesia de Eucharistia“. Das Rosenkranzgebet entstehe aus der engen Verbindung zwischen der Jungfrau Maria und ihrem Sohn Jesus. Der Rosenkranz und die lichtreichen Geheimnisse sollen dabei den wichtigsten Ereignissen des öffentlichen Lebens Jesu mehr Gewicht verleihen.
Die Eucharistie solle als geistliche Nahrung des göttlichen Lebens, das jeder Getaufte empfangen hat, nur von solchen Christen empfangen werden, die sich nicht in einer irregulären Situation befinden. Wer die kirchlichen Gesetze in diesem Punkt nicht respektiere, verurteile sich selbst und schaffe ein Ungleichgewicht im eigenen Glaubensleben. In diesem Zusammenhang wies der Bischof auch auf die Bedeutung des Bußsakraments hin.
Im Verlauf des Rosenkranzjahres waren in der Diözese Berberati vier Marienstatuen abwechselnd in den verschiedenen Pfarreien ausgestellt worden. Bei den Gläubigen stieß diese Initiative auf großes Interesse.
Am 1. Februar zelebrierte Bischof Delfin den Schlussgottesdienst zur Marienwallfahrt. Im Rahmen des Gottesdienstes legten zwei Schwestern, Marie-Joelle Bikowo und Mariette Debolo aus der Kongregation der Töchter Jesu von Massac, die ewigen Gelübde ab. (LM) (Fidesdienst, 25/3/2004 - 25 Zeilen, 258 Worte)

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