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Europa

2004-02-20

EUROPA/SCHOTTLAND - Im Kampf gegen Meningitis schreibt eine engagierte Mutter aus Glasgow ein Kinderbuch über das kranke Gorillababy George

Glasgow (Fidesdienst) - Eine neue Waffe im Kampf gegen Hirnhautentzündung (Meningitis) wurde von Eileen McKiernan entwickelt. Wie die Pressestelle der katholischen Kirche in Glasgow dem Fidesdienst mitteilt, engagiert sich die Frau Mc Kernan, die bereits in Schottland zur „Frau des Jahres“ gewählt wurde und deren Kind an den Folgen einer Meningitis-Erkrankung starb, seit Jahren mit den Mitarbeitern der „Meningitis Association of Scottland“ im Kampf gegen die gefährliche Krankheit.
Bei der neuen Waffe handelt es sich jedoch weder um ein neues Medikament noch um einen Impfstoff sondern um ein lustiges buntes Kinderbuch mit dem Titel „George has Meningitis“ (zu deutsch George hat Meningitis). Eileen Mc Kiernan erläutert ihre Idee: „Ich wollte die Symptome der Krankheit sowohl für Eltern als auch für Kinder verständlich illustrieren. Wenn Eltern ihren Kindern dieses Buch vorlesen, dann soll der Inhalt sie nicht erschrecken sondern sie sollen Spaß daran haben“.
Eleen hat ihren einzigen Sohn Lee vor über zehn Jahren verloren. Seither engagiert sie sich unermüdlich im Kampf gegen die Krankheit, wobei sie informieren und gleichzeitig auch Mittel für die Forschung in diesem Bereich sammeln will. Mit Unterstützung der Meningitis Association of Scottland konnte vor zwei Jahren ein spezieller Impfstoff für eine besondere Meningitis-Form entwickelt werden.
In dem Kinderbuch, das von der Bürgermeisterin von Glasgow, Liz Camerun, am vergangenen 28. Januar vorgestellt wurde, geht es um einen kleinen neun Monate alten Gorilla namens George, der auf einmal die von Mama Gorilla zubereitete Banane nicht mehr essen will und laut weint.
Gorillababy George hat hohes Fieber und einen Ausschlag, der auch beim Aufdrücken eines Glases nicht weggeht. Wie alle Kinderbücher hat auch dieses Buch ein Happy End. Das Gorillababy wird von Doktor Spot untersucht, der die Krankheit diagnostiziert und ihn sofort ins Krankenhaus schickt, wo er umgehend mit Antibiotika behandelt wird. Die in dem Kinderbuch enthaltenen medizinischen Informationen wurden in Zusammenarbeit mit den Ärzten des Yorkhill Sick Children’s Hospital formuliert. (PS) (Fidesdienst, 20/2/2004 - 30 Zeilen, 328 Worte)

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