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Europa

2004-02-05

Europa/Italien - Feiern zum 36. Gründungsjubiläum der Gemeinschaft von Sant’Egidio: Kardinal Ruini ist Hauptzelebrant beim Danksagungsgottesdienst

Rom (Fidesdienst) – Die Gemeinschaft von Sant’Egidio wurde im Februar 1968 in Rom gegründet und hat heute rund 50.000 Mitglieder in insgesamt 63 Ländern auf der ganzen Welt. Zum Gedenken an das 36. Gründungsjubiläum wird in der römischen Basilika San Giovanni in Laterano ein Danksagungsgottesdienst stattfinden, an der der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini, als Hauptzelebrant teilnehmen wird. Zu den jüngsten Initiativen der kirchlichen Basisgemeinschaft gehört ein Gesetzesentwurf zur Einführung des Rechts auf italienische Staatsbürgerschaft für Kinder von Einwanderer und eine Kampagne zur Förderung von Dienstleistungen für Senioren.
Auf internationaler Ebene setzte sich setzte sich die Gemeinschaft von Sant’Egidio im Laufe des vergangenen Jahres vor allem für den Friedensprozess in Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste) und Liberia ein. Außerdem wurden im Rahmen des Projekts „DREAM“ (das weltweit zweitgrößte Aidsprojekt, das die besten therapeutischen Ergebnisse erzielt) die Aidsbekämpfung in Afrika unterstützt. Im Jahr 2003 engagierte sich die Gemeinschaft vor allem auch für den Schutz der Menschenrechte und dabei insbesondere für Menschen mit einer Behinderung, Obdachlose, Inhaftierte und zum Tode Verurteilte. Im Rahmen der Kampagne zur Abschaffung der Todesstrafe und zum Stopp für die Vollstreckung bereits ergangener Urteile wurden bisher insgesamt 5 Millionen Unterschriften gesammelt und ein internationales Netzwerk geschaffen, dem 120 Städte auf der ganzen Welt angehören, die sich für die Rechte der zum Tode Verurteilten und die Einstellung der Vollstreckungen engagieren. Besonders engagiert sich die Gemeinschaft Sant’Egidio auch für den Ökumenischen Dialog und den Dialog zwischen den Vertretern der großen Weltreligionen. Damit möchte man vor allem einem „Konflikt zwischen den Kulturen“ entgegenwirken und praktische Wege des Dialogs schaffen. (Fidesdienst, 5/2/2004 – 27 Zeilen, 276 Worte)

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