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Africa

2004-01-17

Afrika/Kenia - Die Ökumene hat in Kenia eine lange Geschichte: Die Ortskirchen veranstalten zahlreiche Initiativen zur Ökumenischen Gebetswoche

Nairobi (Fidesdienst) – Die Ökumene hat in Kenia eine lange Geschichte mit vielen Gesichtern : Im Rahmen des der Nairobi Ecumenical Group arbeiten zum Beispiel seit vielen Jahren die Kapelle der der katholischen Universität St. Paul und die Presbyterianische Pfarrei St. Andreas zusammen, die sich zweimal im Jahr zu gemeinsamen ökumenischen Gesprächen über die Tätigkeit der christlichen Gemeinden in der Landeshauptstadt treffen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Themen: Chrsiten und die moderne Kultur; Armut als Herausforderung für die Christen; christliche Solidarität in Nairobi; Politik als Dienst am Menschen. Anlässlich der Ökumenischen Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar veranstaltet die Nairobi Ecumenical Group eine Reihe von Treffen in den verschiedenen Kirchen der statt.
Ökumenisch tätig ist auch das Mustard Seed Ecumenical Network (MUSEN), in dem sich griechisch-orthodoxe und koptisch-orthodoxe Gläubige mit der katholischen Consolata-Pfarrei und der presbyterianischen Pfarrei St. Andreas zusammenschließen.
Da MUSEN wurde im Rahmen der Ökumenischen Gebetswoche 2003 gegründet und veranstaltet anlässlich seines einjährigen Bestehens dieses Jahr ökumenische Feiern in der koptischen Kirche und in der Consolata-Pfarrei.
Zu den ökumenischen Organisationen gehört auch die Kibera Ecumenical Encounter Group, der anglikanische, lutherische Pastoren und katholische Pfarrer angehören. Gemeinsam mit dem Kibera Inter-religious Forum for Peace and Development organisiert die Encounter Group allmonatlich Gespräche, bei denen die Mitglieder sich über ihre Erfahrungen in der Seelsorge austauschen und sich gemeinsam mit sozialen Fragen befassen. Diese Treffen finden abwechselnd in den verschiedenen Pfarreien und Gemeinden statt.
In einer eigenen ökumenischen Gruppe, der Ngong Road Ecumenical Encounter Group schließen sich auch die Pfarrer der sieben christlichen Gemeinden entlang der Ngong Road zusammen.
Gemeinsam unterstützen Christen in Kenia auch in humanitäre und karitative Projekte, darunter auch das ökumenische Africa Refugee Programme (ARP), das Flüchtlinge aus Burundi betreut.
Das Pastoral Team des Kenyatta-Krankenhauses betreut die Patienten aller Glaubensgemeinschaften in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kirchen und religiösen Traditionen des Landes. (LM) (Fidesdienst, 17/1/2004 – Zeilen, Worte)

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