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Asia

2004-01-12

ASIEN/LAOS - ETHNISCHE MINDERHEITEN EMPFANGENDANK DES ENGAGEMENTS EINES OBLATEN MISSIONARS RADIO VERITAS IN DEN ABGELEGENEN BERGREGIONEN DES LANDES

Vientiane (Fidesdienst) – Die Katholiken aus der Volksgruppe der Hmong, die in den nur schwer zugänglichen Bergregionen in Laos leben, können das Evangelium und den Rosenkranz in ihrer Sprache über Radio Veritas hören. Dies verdanken sie der Initiative von Pater Daniel Taillez von den Oblaten von der Makellosen Jungfrau Maria.
Seine seelsorgliche Tätigkeit setzt er heute mit seinen Sendungen fort, die von Radio Veritas ausgestrahlt werden. Der bekannte asiatische katholische Radiosender, dessen Sitz sich Manila (Philippinen) befindet, kann in einem Umkreis von 6.000 Kilometern empfangen werden. Der Sender strahlt seine Sendungen in insgesamt 17 verschiedenen Sprachen aus, darunter Chinesisch, Vietnamesisch, Hurdu, Hindi, Indonesisch, Russisch und Hmong.
Erstmals wurden Sendungen in Hmong 1994 ausgestrahlt: man wollte damit katholische Gläubige aus dem Volk der Hmong in China, Vietnam, Thailand und Laos erreichen. Ausschnitte des Neuen und Alten Testaments sowie Texte von Predigten zum Sonntagsevangelium wurden dafür von Pater Yves Bertrand in die Sprache der Hmong übersetzt. Damit sollte der Glaube auch in den Bergregionen lebendig erhalten werden, in die oft Jahre lang kein Priester kommt.
Die Sendungen in Hmong enthalten heute, dank des Engagements von Pater Daniel Taillez auch Gebete, Lebensläufe der Heiligen, Anmerkungen zum Katechismus der Katholischen Kirche, Musik und aktuelle Nachrichten. Die jeweils 25minütigen Sendungen werden viermal pro Woche gesendet.
„Mein Traum ist es“, so Pater Taillez gegenüber dem Fidesdienst, „nach Laos oder China zurückzukehren. Außerdem würde ich gerne wissen, wie viele Zuhörer unsere Sendungen verfolgen und was sie von unseren Sendungen halten. Ich würde gerne erfahren, was sie gerne hören würden. Aus diesen entlegenen Gebieten erreicht uns nur wenig Hörerpost. Die Bergregionen sind vorwiegend von armen Menschen bewohnt und auch das Abschicken eines einfachen Briefes ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Doch bei der Post, die zu uns kommt, handelt es sich meistens um Dankesbriefe und Aufforderungen zum Weitermachen“. (PA) (Fidesdienst, 12/1/2004 – 31 Zeilen, 317 Worte)

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