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America

2003-12-11

AMERIKA/CHILE - „WEIHNACHTEN AUF DER STRASSE 2003“: SOLIDARITÄTSAKTION DER UNIVERSITÄTSSTUDENTEN UND IHREN FAMILIEN FÜR DIE BEDÜRFTIGEN BRÜDER UND SCHWESTERN

Santiago (Fidesdienst) – Unter dem Motto „Wo ist der Neugeborene“ (vgl. Mt 2,2) wurde mit den Vorbereitungen für die Solidaritätsaktion „Weihnachten auf der Straße 2003“ begonnen, die vom Büro für Studentenpastoral der Erzdiözese Santiago (Chile) durchgeführt wird, an der jedes Jahr hunderte Universitätsstudenten, Dozenten und Verwaltungsbeamte mit ihren Familien teilnehmen. Am Heiligen Abend (24. Dezember) verkünden sie auf Straßen, Plätzen, Brücken und in U-Bahn-Stationen durch ihre konkrete Nähe, den Wunsch, Christus anzubeten, „der in jedem ausgegrenzten und armen unserer Brüder“ gegenwärtig ist, wie es in der Verlautbarung zur Initiative heißt.
Auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Reaktionen der Menschen, denen sie im Rahmen der Aktion begegnen (alte und kranke Menschen, Prostituierte, Straßenkinder, usw.) bereiten sich die Teilnehmer der Aktion bei einem vorbereitenden Treffen am 13. Dezember vor, das ihnen dabei helfen soll, den Menschen, mit denen sie Momente der Freude aber auch ihre Probleme und Sorgen teilen wollen, mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen zu begegnen. Bei dem Treffen werden auch die jeweiligen Zonen festgelegt, die die einzelnen Gruppen besuchen und Aktivitäten vorbereitet, die den Besuch bei den bedürftigen Brüdern und Schwestern freudig und angenehm gestalten sollen. Im allgemeinen findet zunächst ein kurzes, der jeweiligen Umgebung angepasstes Gebet statt, danach versucht hat man mit einem kleinen Fest oder auch nur durch kurze Gespräche ein Gefühl des Zusammenseins entstehen zu lassen.
Am Mittwoch, den 24. Dezember 2003 werden die Studenten mit ihren Familien sich von 19.00 bis 19.30 Uhr mit dem Erzbischof von Santiago, Kardinal Javier Errazuriz, im Dom versammeln, wo der Kardinal die Teilnehmer segnen und sie an die jeweiligen Orte aussenden wird. Von 23.00 bis 24.30 trifft man sich wieder zur gemeinsamen Christmette um danach schließlich gemeinsam in den Familien weiterzufeiern und von den Erfahrungen auf den Straßen von Santiago zu berichten. (RZ) (Fidesdienst, 11/12/2003 – 29 Zeilen, 312 Worte)

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