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Vaticano

2003-12-06

VATIKAN - PAPSTAUDIENZ FÜR DIE TEILNEHMER DER KONFERENZ DER ORGANISATION FÜR ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT DER VEREINTEN NATIONEN (FAO): HUNGER UND UNTERENRÄHRUNG SIND ZUSAMMEN MIT DER AMRUT EINE GEFAHR FÜR DAS FRIEDLICHE ZUSAMMENLBEN

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Am Morgen des Freitag, 5. Dezember, empfing Papst Johannes Paul II. im Vatikan die Teilnehmer der 23. Konferenz der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) in Audienz. „Unser Treffen gibt mir die Möglichkeit die Wertschätzung der katholischen Kirche für den wichtigen Dienst, den die FAO an der Menschheit leistet, zum Ausdruck zu bringen“, so der Heilige Vater in seiner Ansprache. „Heute ist dieser Dienst wichtiger denn je. Hunger und Unterernährung sind zusammen mit der wachsenden Armut eine große Gefahr für das friedliche Zusammenleben der Völker und Nationen. Mit ihrem Einsatz im Kampf gegen die Lebensmittelunsicherheit, von der weite Teile der Welt betroffen sind, leistet die FAO einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt und zum Weltfrieden“.
In Anbetracht des Zusammenhangs zwischen Hunger und Frieden, wies der Papst darauf hin, dass „wirtschaftliche und politische Entscheidungen stets vom Engagement für die globale Solidarität und von der Achtung der Menschenrechte, einschließlich des Rechts auf eine angemessene Ernährung begleitet werden sollten“. „Die Würde des Menschen ist jedes Mal in Gefahr, wenn Pragmatismus, unabhängig von den objektiven Erfordernissen der moralischen Gesetze, zu Beschlüssen führt, die nur wenige Glückliche begünstigen, während das Leid großer Teile der Menschheitsfamilie außer Acht bleibt.“
Abschließend appellierte der Heilige Vater an die verschiedenen Komponenten der Gesellschaft, einschließlich der religiösen, mit der Bitte um das gemeinsame Engagement für die Solidarität, entsprechend der eigenen Möglichkeiten, zum Wohl aller Menschen: „Wie in einer Familie, muss man vor allem denjenigen gegenüber fürsorglich sein, die benachteiligt und bedürftig sind. Die Welt darf nicht weghören, wenn Menschen um Nahrung bitten, die für ihr Überleben notwendig ist!“


(SL) (Fidesdienst, 9/12/2003 – 29 Zeilen, 293 Worte)

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