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Europa

2003-12-03

EUROPA/ITALIEN - 3. DEZEMBER 2003: FEST DES HEILIGEN FRANZ XAVER UND HUNDERTJÄHRIGES GRÜNDUNGSJUBILÄUM DER ZEITSCHRIFT “MISSIONE OGGI”

Parma (Fidesdienst) – Am heutigen Fest des heiligen Franz xaver, Schutzpatron und Vorbild der Xaverianer Missionare wird auch das hundertjährige Jubiläum der heute als „Missione Oggi“ (Mission heute) bekannten Zeitschrift „Fede e Civiltà“ (Glaube und Zivilisation) gefeiert. Die Veröffentlichung des Ordens vom hl. Franz Xaver erscheint in regelmäßigen Abständen seit Dezember 1903 und damit seit 100 Jahren.
In einem Kommentar, der dem Fidesdienst vorliegt, erinnert Pater Marcello Storgato SX daran, das die von seinem Orden herausgegebene Zeitchrift „Fede und Civiltà“ erstmals auf wunsch des Ordensgründers Gudio Conforti, Seit 1979 trägt die Zeitschrift den Namen „Missione Oggi“. Offiziell wurde mit der regelmäßigen Veröffentlichung der Zeitschrift „Fede e Civiltà“ im Janaur 1904 begonnen. Eine im Dezember 1903 erschienene Abhandlung stellte die Zeitschrift vor: es sollte eine Monatszeitschrift mit einem Umfang von 20 Seiten sein, das Jahresabonnement sollte 2,00 Lire kosten, Dirketor war Don Ormisada Pellegrini, die Redaktion setzte sich aus freiwilligen Mitarbeitern und Missionaren zusammen.
Eine bereits im Februar 1900 veröffentlichte Einzelausgabe war der Veröffentlichung vorausgegangen, dabei hatte es sich um eine vier Seiten umfassende und im Format der heutigen Zeitschrift „Missionari Saveriani“ ähnlichen Zeitung. Ziel war die Förderung und Verbreitung der Initiative „Apostolato die Fede e Civiltà“. Die Initiative war bereits 1899 von Guido Conforti zur Unterstützung des am 3. Dezember 1895 von ihm gegründeten Ordensinstituts dessen Ziel die „Ausbildung junger Missionare, die den fernen Brüdern in Asien und Afrika Glauben und Zivilisation, die wahre Größe der Völker, bringen sollten“ war. Conforti hatte diese erste Einzelausgabe zusammen mit einem persönlichen Vorstellungsschreiben an zahlreiche Bischöfe geschickt, die er bei dieser Gelegenheit auch bat „geeignete Priester oder Laien zur Förderung der Initiative“ zu nennen. Von vielen Bischöfen erhielt er eine positive Antwort.
Die Einzelausgabe war von Don Pellegri zusammen mit mehreren Studenten der ersten Xaverianer Gemeinschaft redaktionell bearbeitet worden; doch mehrere Artikel hatte der selige Guido Conforti selbst geschrieben, Eine Kopie dieser außergewöhnlichen Ausgabe ist heute im Mutterhaus des Ordens in der von Pater Ermanno Ferro geleiteten Abteilung „Memoiren“ aufbewahrt.
Pater Nicola Colasuonno ist neuer Direktor von „Missione Oggi“. Er tritt sein Amt zeitgleich mit Beginn des zweiten Jahrhunderts des Erscheines an. Pater Nicola Colasuonno stammt aus Bari und hat in den Vereinigten Staaten Theologie studiert, wo er auch als Ausbilder tätig war. Außerdem war er als Missionar zur Zeit von Staatspräsident Mobutu in der Demokratischen Repbulik Kongo tätig, wor er sich vor allem der Inkulturation der christlichen Botschaft widmete und sich insbesondere in kleinen Basisgemeinschaften für die Förderung von Gerechtigkeit und Frieden engagierte. Nach seiner Rückkehr nach Italien war er als Ausbilder im Noviziat des Xaverianer Ordens in Ancona tätig. Zum Antritt seines neuen Amtes erklärte Pater Nicola Colasuonno: „’Missione Oggi’ bietet mir heute einen Weg, den ich zusammen mit vielen Lesern und einer außergewöhnlichen Redaktion berschreiten werde. Dabei werde ich stets für Reflexion und Provokation bereit sein. Es wird unendlich viele Überraschungen geben, die jedoch wie bisher Gottes Segen haben, denn er geht uns auf unserem Weg voraus“. (SL) (Fidesdienst, 3/12/2003 –45 Zeilen, 507 Worte)

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