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Vaticano

2003-12-02

VATIKAN - DIE ZUKUNFT DES KATHOLISCH ANGLIKANISCHEN DIALOGS: DIE ANGLIKANISCHE GEMEINSCHAFT UND DIE KATHOLISCHE KIRCHEN VERPFLICHTEN SICH ZUR FORTFÜHRUNG DES DIALOGS UND DER GEMEINSAMEN ARBEIT

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Am Donnerstag, den 25. November 2003, traf der Präsident des Päpstlichen Rates für die Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walte Kasper, in den Räumlichkeiten des Päpstlichen Rates den Generalsekretär des Anglican Consulative Council, Rev. John L. Peterson. Wie aus einer vom Päpstlichen Rat für die Förderung der Einheit unter den Christen heute veröffentlichen Verlautbarung hervorgeht, stand bei den Gesprächen vor allem die Zukunft des anglikanisch-katholischen Dialogs im Mittelpunkt, insbesondere nach den jüngsten Entwicklung in der Anglikanischen Gemeinschaft. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklung wurde beschlossen, die bevorstehende Vollversammlung der „Internationalen Katholisch-Anglikanischen Kommission für Einheit und Mission zu verschieben und damit auch die vorgesehene Vorbereitung der Veräffentlichung eines gemeinsamen Dokuments zum Glauben. Gleichsam verpflichten sich die Anglikanische Gemeinschaft und die Katholische Kirche jedoch zur Fortführung des Dialogs und der Arbeit in den Unterausschüssen der Kommission.
Unterdessen stimmte Kardinal Kasper dem Vorschlag des Erzbischofs von Canterburry zu, nach geeigneten Mitteln zur Reflexion über die kirchichen Fragen zu suchen, die sich aus den jüngsten Entwicklungen ergeben haben und zwar im Licht der entsprechenden Dokumente, die bereits von der Gemischen Internationalen Katholisch-Anglikanischen Kommission veröffentlicht wurden. Zu diesem Zweck soll eine Ad Hoc-Kommission gebildet werden.
Kardinal Kasper und der Generalsekretär des Anglican Executive Council waren sich einig, dass die Gemischte Kommission ihre Arbeit im Rahmen der gegenwärtigen Dialogphase bis 2004 fortsetzen wird. Nach diesem Datum soll ein zukünftiges Programm für die nachfolgende Dialogphase in Betracht gezogen werden. Die gemischte Kommission wurde 1970 gegründet und ist das wichtigste Instrument des theologischen Dialogs zwischen der Anglikanischen Gemeinschaft und der Katholischen Kirche. Die Kommission für Einheit und Mission wurde 2001 geschaffen versteht sich als Einrichtung der Bischöfe zur Verständigung und Förderung praktischer gemeinsamer Initiativen zwischen Anglikanern und Katholiken. (SL) (Fidesdienst, 2/12/2003 – 31 Zeilen, 310 Worte)

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